# Do Vento do Mar – Tierheim & Hunderatgeber (Luzern) > Informationsseite eines Tierheims mit Artikeln zu Adoption, Training und Tierschutz in Luzern. > Themen: Kastration/Sterilisation, Mischling vs. Rassehund, Adoptionstipps, Agility‑Training. Ziel: Aufklärung und Vermittlung verantwortungsvoller Hundehaltung. --- ## Pages - [Wie man einen Hund aus einem Tierheim adoptiert](https://do-vento-do-mar.ch/wie-man-einen-hund-aus-einem-tierheim-adoptiert/): Wenn Sie überlegen einen Hund aus einem Tierheim zu adoptieren, dann ist das ganz einfach. Als erstes laden wir Sie... - [Warum einen Hund aus einem Tierheim adoptieren?](https://do-vento-do-mar.ch/warum-einen-hund-aus-einem-tierheim-adoptieren/): Wer sich überlegt, einen Hund zuzulegen, sollte unbedingt einen Hund aus einem Tierheim in Betracht ziehen. Dafür gibt es eine... - [Tierschutz und Aufklärung](https://do-vento-do-mar.ch/tierschutz-und-aufklarung/): Als Tierheim Vier Pfoten Haus haben wir uns auch dem Tierschutz und der Aufklärung darüber verpflichtet. Wir sehen es als... - [Tierheime und warum sie so wichtig sind](https://do-vento-do-mar.ch/tierheime-und-warum-sie-wichtig-sind/): Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen, aber wird leider nicht immer so behandelt. Immer wieder werden Hunde... - [Rassehund oder Mischling?](https://do-vento-do-mar.ch/rassehund-oder-mischling/): Oftmals kommen Interessierte zu uns und fragen nach einem Hund einer bestimmten Rasse. Wir fragten dann immer zurück, warum man... - [Agility-Training im Vier Pfoten Haus Luzern](https://do-vento-do-mar.ch/agility-training-im-vier-pfoten-haus-luzern/): Damit unsere Hunde auch immer genügend Bewegung bekommen, gehen wir nicht nur mit ihnen spazieren sondern bieten ihnen auch Herausforderungen,... - [Kastriert und sterilisiert](https://do-vento-do-mar.ch/): Alle Hunde, die wir ins Vier Pfoten Haus gebracht bekommen werden, sofern das noch nicht erfolgt ist, sterilisiert beziehungsweise kastriert.... --- ## Posts - [Kisag Stabmixer vs. Gastro-Standards: Echter Praxis-Vergleich 2025](https://do-vento-do-mar.ch/kisag-stabmixer-vs-gastro-standards-echter-praxis-vergleich-2025/): Der Kisag Stabmixer mit seinen beeindruckenden 17. 000 Umdrehungen pro Minute und einem 550-Watt-Motor setzt neue Massstäbe in professionellen Küchen.... - [Thomas Gansch & Die Blasmusik Supergroup: Ein explosiver Sound aus Tradition und Innovation!](https://do-vento-do-mar.ch/thomas-gansch-die-blasmusik-supergroup-ein-explosiver-sound-aus-tradition-und-innovation/): Während in Österreich hunderttausende aktive Musiker die Blasmusik-Tradition pflegen, hat Thomas Gansch diese Kunstform grundlegend neu definiert. Der am 31.... - [Effektive Mikroorganismen – Sind sie wirklich wirkungsvoll?](https://do-vento-do-mar.ch/effektive-mikroorganismen-sind-sie-wirklich-wirkungsvoll/): Handelsübliche Mixturen aus verschiedenen anaeroben und aeroben Stoffen werden in der Lebensmittelbranche als “Effektive Mikroorganismen” oder kurz EM bezeichnet. Diese... --- # # Detailed Content ## Pages - Published: 2018-03-06 - Modified: 2018-01-23 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/wie-man-einen-hund-aus-einem-tierheim-adoptiert/ Wenn Sie überlegen einen Hund aus einem Tierheim zu adoptieren, dann ist das ganz einfach. Als erstes laden wir Sie ein, uns im Vier Pfoten Haus in Luzern zu besuchen. Wir zeigen Ihnen dann dann die Einrichtung und die Hunde, die zur Adoption frei sind. Lassen Sie sich überraschen Wir empfehlen immer, sich keine allzu genaue Vorstellungen von einem Hund zu machen, den man adoptieren will, sondern sich überraschen zu lassen. Das Wesen eines Hundes ist wichtiger für das spätere Zusammenleben als Aussehen oder Rasse. Wir zeigen ihnen deshalb eine breite Auswahl an verschiedenen Hunden. Zeit zum Beschnuppern Haben Sie sich für einen Hund entscheiden (oder ein Auswahl gemacht) dann geben wir Ihnen Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Wir wollen Sie keineswegs drängen, einen Hund zu nehmen, nur weil wir dann eine Box frei haben. Unser Ziei ist es, einem Hund ein gutes neue Zuhause zu geben, in dem er bleiben kann und ihn nicht wieder nach kurzer Zeit zurück zu bekommen. Wenn Sie möchten können Sie mit dem Hund ihrer Wahl in der Box sitzen oder mit ihm Spielen oder einen Spaziergang machen. Verbringen Sie so viel Zeit wie Sie möchten, und wenn Sie nochmal darüber schlafen wollen, kommen Sie einfach nochmal wieder und verbringen sie noch eine Stunde mit dem Hund. Kosten Als Tierheim werden Hunde im Voier Pfoten Haus in Luzern nicht verkauft, aber wir freuen uns natürlich über Spenden, die unsere Arbeit unterstützen. Schließlich müssen wir jeden Tag eine große Zahl an Tieren füttern, müssen Strom und Wasser und Miete bezahlen und haben oft horrende Tierarztrechnungen (auch wenn wir viele Leistungen gratis bekommen). Vertrag In der Regel schließen wir einen Übergabe-Vertrag mit ihnen ab, der lediglich sicherstellen soll, dass sie sich zum Wohl des Hunde verpflichten und ihn zum Beispiel nicht einfach weiterverkaufen und ihn artgerecht halten werden. Das sind meistens nur Formalien, aber leider auch notwendig. --- - Published: 2018-02-27 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/warum-einen-hund-aus-einem-tierheim-adoptieren/ Wer sich überlegt, einen Hund zuzulegen, sollte unbedingt einen Hund aus einem Tierheim in Betracht ziehen. Dafür gibt es eine Menge Gründe, einige davon wollen wir hier aufzählen: Tierheimhunde verdienen ein Zuhause Zunächst einmal tut man etwas Gutes, nämlich einem Hund wieder ein Zuhause geben. Ein Tierheim wie das Vier Pfoten Haus in Luzern sollte nur eine Übergangslösung sein und wir freuen uns über jeden Hund, der wieder das Heim verlässt. Unsere Gäste haben keine Schuld daran, dass sie hier sind und freuen sich, wieder bei Menschen wohnen zu dürfen. Die meisten Hunde sind schon sozialisiert Die meisten Hunde werden bei uns abgegeben, weil die Besitzer keine Zeit mehr haben oder sich die äußeren Umstände geändert haben, zum Beispiel ein Umzug in eine neue Wohnung, die keine Tierhaltung erlaubt. Sie sind damit schon an den Menschen und eine menschliche Wohnumgebung gewöhnt und einfach zu halten. Unsere Hunde sind kastriert und geimpft Alle Hunde, die wir abgeben sind bereits kastriert und geimpft. Sofern sie keine chronischen Krankheiten haben bekommen ihre neuen Besitzer einen gesunden Hund, an dem sie viel Freude haben werden. Keine schlaflosen Nächte Da die meisten Tiere im Vier Pfoten Haus schon ausgewachsen sind, haben sowie bereits einen normalen Schlafrhythmus und sind keine Welpen mehr, die mehrmals in der Nacht vor die Tür müssen. Sie brauche auch keine grundlegen Erziehung mehr, weil sie diese meist schon von den Vorbesitzern bekommen haben. Popoluationskontrolle Je grösser die Nachfrage nach Welpen und Zuchttieren, desto mehr Tiere werden produziert und desto mehr Tiere landen leider auch wieder in Tierheimen. Wenn man gleich Tiere aus dem Tierheim nimmt, reduziert das die Nachfrage auf dem Züchtermarkt und damit auch die Grösse der Hundepopulation ingesamt. Und keine Angst: Wir glauben nicht, dass es in absehbarer Zeit zu wenige Hunde geben wird. Das Vier Pfoten Haus wird noch lange Zeit seine Arbeit machen müssen. --- - Published: 2018-02-13 - Modified: 2018-01-23 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/tierschutz-und-aufklarung/ Als Tierheim Vier Pfoten Haus haben wir uns auch dem Tierschutz und der Aufklärung darüber verpflichtet. Wir sehen es als eines unserer Ziele an, Missbrauch und Tierquälerei zu verhindern und Tierbesitzer zu sensibilisieren. Immer wieder bekommen wir Tiere gebracht, die fürchterliches durchgemacht haben. Dagegen gehen wir an. Keine Zwingerhaltung Wir sprechen uns ausdrücklich gegen die Haltung von Hunden in Zwingern aus, selbst wenn die gesetzlichen Vorschriften nach genügend Auslauf eingehalten werden. Ein Zwinger ist keine dauerhafte artgerechte Unterbringungsmöglichkeit eines Hundes. Er hat zu wenig Bewegungsmöglichkeit und bekommt nicht genügend Reize. Einzige Ausnahme ist die Unterbringung in Zwingern bei Hündinnen, die geworfen haben und eine Ruhezone brauchen, sowie die vorübergehende Unterbringung von verletzten Hunden und solchen in Rehabilitation. Keine Zuchtfabriken Als Tierheim sind wir oft die Leidtragenden, wenn geldgierige Züchter kranke Welpen in Masse produzieren und die Käufer dann diese, sobald sie krank werden, bei uns abliefern. Wir unterstützen eine verantwortungsvolle Zucht, die am Wohl des Tieres und nicht am Profit orientiert ist. Impfen rettet leben Alle Hunde in der Schweiz sollten gegen Tollwut geimpft werden, weil diese Krankheit auch auf den Menschen übertragbar ist und unter Umständen tödlich enden kann. Wir raten aber Hundebesitzern dringend auch zu weiteren Impfungen. Dazu gehören solche gegen Staupe, Zwingerhuste, Parvo, Leptospirosis und Hepatitis sowie Borreliose und Piroplasmose. Bei Welpen können die ersten Impfungen schon nach acht Wochen gemacht werden, gefolgt von weiteren im Alter von 12 Wochen. Einige Impfungen brauchen eine Nachimpfung, ansonsten reicht eine jährliche Impfung, um den Hund abwehrbereit zu machen. Artgerechte Haltung Ein Hund sollte nicht den Tag über alleine zu Hause sein. Mindestens alle vier Stunden sollte der Hund eine Abwechslung in Form eines menschlichen Kontakts haben. Darüber hinaus sollte ein Hund genügend Auslauf bekommen, mindestens zwei Mal am Tag für mindestens zehn Minuten. Weiterhin sollte er adäquates Futter bekommen, genügend Wasser und nicht überfüttert werden. --- - Published: 2018-02-06 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/tierheime-und-warum-sie-wichtig-sind/ Der Hund gilt als der beste Freund des Menschen, aber wird leider nicht immer so behandelt. Immer wieder werden Hunde und Katzen von ihren Besitzern verlassen, entweder in einem Tierheim abgegeben oder sogar ausgesetzt. Noch immer gibt es in vielen Ländern der Erde tausende von Hunden und Katzen, die durch die Strassen streuen müssen, um Nahrung zu suchen und einen Platz zum schlafen zu finden. Tierheime haben es sich zur Aufgabe gemacht, Tiere in Not zu retten und ihnen ein Obdach zu geben. Sie arbeiten ehrenamtlich und nichtkommerziell, werden von Städten und Gemeinden, Sponsoren und Spendern finanziert. Die meisten Tierheime beherbergen vor allem Hunde und Katzen, viele haben mittlerweile aber auch Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen und sogar exotische Tiere wie Schildkröten. Echsen und sogar Schlangen. Ziel der Tierheime ist es ein neues Zuhause für die Tiere zu finden, dass ihnen eine adäquate Umgebung bietet. Fast alle Tiere sind zur Adoption frei, nur bei aggressiven Tieren kann es der Fall sein, dass diese entweder ein Training durchlaufen müssen oder leider eingeschläfert werden müssen, wenn sie eine Gefahr für Menschen darstellen. Tierheime werden niemals Tiere züchten oder zum Verkauf anbieten. Es ist zwar üblich, dass bei einer Adoption eine Spende gemacht wird die ist aber da, um Kosten wie Futter und Tierarztkosten sowie Impfungen und Kastrationen zu decken. Da die meisten Tierheime Tiere auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten kastrieren und sterilisieren tragen sie zur Populationskontrolle bei. Mit ihrer Aufklärungsarbeit betrieben sie auch aktiven Tierschutz und helfen Tierquälerei und Tiermissbrauch ein Ende zu bereiten. Tierheime sind meisten die letzte Rettung für Tiere die alleine gelassen werden. Sie sind auch Indikator für Veränderungen in der Tierhaltung, wie man an der wachsenden Zahl von exotischen Tieren sieht die in Tierheimen abgegeben werden. Heute helfen Tierheime auch dabei vermisste Tiere wiederzufinden, indem sie gefundene Tiere auf ihre Webseiten stellen und auch Suchanfragen veröffentlichen. --- - Published: 2018-01-30 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/rassehund-oder-mischling/ Oftmals kommen Interessierte zu uns und fragen nach einem Hund einer bestimmten Rasse. Wir fragten dann immer zurück, warum man an einer bestimmten Rasse interessiert ist. Der Grund für diese Frage: Wir haben festgestellt, dass es oft sehr falsche Vorstellungen über Rassehunde und Mischlingshunde gibt. Statussymbol Zum einen werden Rassehunde oft als Statussymbol gesehen. Man will anderen Menschen zeigen, dass man sich einen reinrassigen Hund leisten kann, womöglich noch mit einer Abstammungsurkunde. Wir haben keine Probleme mit Hundezucht, solange sie den Vorschriften entspricht. Aber wir haben das Wohl des Hundes im Mittelpunkt unserer Arbeit und da stellt sich die Frage, ob der Status des Besitzers dem entsprechen wird. Mischlingshunde sind nicht schlechter Die meisten Rassehunde werden heute auf Schönheit gezüchtet, nicht danach, was der Rasse zum überleben helfen könnte. Bei Mischlingen ist das anders, hier setzen sich meisten Gene durch, die bestimmte Vorteile mit sich bringen. Kurzbeinige Hunde zum Beispiel können besser in Höhlen geben um Beute zu fangen. Auch ist die genetische Vielfalt bei Mischlingshunden grösser und sie sind invividueller als ein Rassehund. Rassehunde nur von guten Züchtern Weil Hundezucht auch ein grosses Geschäft ist, unterstützen wir nur Züchter, die einem Zuchtverband angehören und zertifiziert sind. Wir nehmen zwar alle Hunde auf, werden aber keine Rassehunde als solche bezeichnen, von denen wir nicht die komplette Geschichte dokumentiert haben. Sonderfall so genannte Kampfhunde Wir haben auch wenige Pitbulls und Staffordshire-Bullterrier, und die meisten sind herzensgute Hunde, die keineswegs dem gängigen Klischee des aggressiven Kampfhundes entsprechen. Weil sie aber sehr kräftige Hunde sind, könne wir sie nur in geübte Hände abgeben. Leider bekommen wir auch immer wieder Sorgenkinder, die vom ihren Besitzern falsch erzogen wurden und aggressiv sind. Kann diese Erziehung nicht rückgängig gemacht werden, müssen wird diese Tier leider in Absprache mit Tierärzten manchmal einschläfern lassen. Ob sie einen Rassehund wollen oder Mischling ist ihre Entscheidung, wir wollen lediglich eine Lanze für die Mischlinge brechen, weil diese oft vernachlässigt werden, ohne dass dies berechtigt wäre. --- - Published: 2018-01-23 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/agility-training-im-vier-pfoten-haus-luzern/ Damit unsere Hunde auch immer genügend Bewegung bekommen, gehen wir nicht nur mit ihnen spazieren sondern bieten ihnen auch Herausforderungen, So haben wir mit einem Agility-Training begonnen, zu dem auch immer Hundebesitzer von ausserhalb kommen. Gerade Luzerner Hunde, die ins Tierheim gebracht werden, müssen hier oft viele Stunden in ihren Boxen verbringen und haben recht wenig Auslauf, weil wir auch nur begrenzt Personal und Zeit haben. Umso mehr freuen sich die Wuffs, wenn wir sie zum Agility-Training auf die Wiese holen. Agility ist eine Sportart für Hunde, bei der Geschicklichkeit und Fitness gefördert werden. Es wird ein Parcours aufgebaut, den die Hunde zusammen mit einem Menschen bewältigen müssen (der Mensch gibt dabei nur Anweisungen und Unterstützung). Wie genau der Parcours aussieht ist nicht festgelegt, wir versuchen aber ihn immer wieder neu zu gestalten. Klassischer Hindernislauf Eigentlich müssen Hindernisse bewältigte werden. So geht es bei Rampen rauf und mal runter, dann muss man einen Fahnenstangenslalom durchlaufen, über Hindernisse springen, durch einen Tunnel kriechen und einen weiten Sprung machen. Je schneller der Hund durchkommt, um so besser die Platzierung. Wir nutzen Agility aber weniger als Leistungssport, sondern den Hunden ein wenig Abwechslung zu geben und sie zu fordern. Hunde die Sport treiben und Herausforderungen haben sind wesentlich ruhiger als reine Zwingerhunde. Aber nur ruhige und ausgeglichene Hunde können vermittelt werden und deshalb ist es unsere Aufgabe als Tierheim, die Hunde dahingehend auch zu trainieren und auszubilden. Im Vier Pfoten Haus können alle Hunde die gesund sind und Spass haben am Agility-Training teilnehmen. Leider haben wir nicht immer genügend Helfer, um alle Huinde über den Parcours zu schicken, aber das ändert sich meistens in den Sommermonaten, und dann ist es ohnehin schöner, draussen aktiv zu werden. Am meisten Spass haben übrigens unsere kleinen Hunderassen, die quirlig und flitze schnell die Hiunernisse bewältigen und gar nicht aufhören wollen. --- - Published: 2018-01-23 - Modified: 2018-03-22 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/ Alle Hunde, die wir ins Vier Pfoten Haus gebracht bekommen werden, sofern das noch nicht erfolgt ist, sterilisiert beziehungsweise kastriert. Oftmals werden wir gefragt, warum ein Tierheim einer solche Regel hat. Hier ein paar Antworten dazu: Wir lieben Hunde, wollen aber nicht noch mehr produzieren Selbst wenn wir Rüden und Hündinnen strikt trennen würden, kann es immer mal passieren, dass es Ausnahmesituationen gibt und dann haben wir plötzlich nicht nur eine trächtige Hündin, sondern vor allem meisten 4 bis acht Welpen, um die wir uns kümmern müssen. Wir denken dass es genug Hunde und auch Züchter gibt und wollen nicht dazu beitragen, noch mehr Hunde zu produzieren, die dann wieder im Tierheim leben müssen. Mehr Ruhe im Heim Auch wenn es im Vier Pfoten Haus immer recht lebhaft zugeht, sind wir doch froh, dass die Hunde untereinander gut auskommen. Und das liegt auch daran, dass kastrierte Rüden einfach im Wesen ruhiger und weniger aggressiv werden. Da sie auch keine läufige Hündin riechen, sind die weniger aufgeregt und müssen sich nicht mit anderen messen. Das senkt auch den Stresslevel, der ohnehin schon durchs Leben Tierheim hoch genug ist. Gesundheitsexperte Bei Hündinnen ist nachgewiesen, das eine Sterilisation gut für die Gesundheit ist, weil zum Beispiel das Krebsrisiko erheblich gesenkt wird. Gerade wenn Hündinnen vor dem ersten Wurf sterilisiert werden, werden sie weniger an Darm-, Gebärmutter- und Gesäugetumoren erkranken. Es ist bei manchen Wissenschaftlern umstritten, wie grosse diese Effekte sind. Da aber keine negativen Effekte auftreten, und wir schon wegen der Fortpflanzung diesen Schritt machen müssen, gehen wir lieber auf Nummer sicher. Wir versuchen als Tierheim in Luzern auch mit Informationskampagnen im Vier Pfoten Haus andere Hundehalter zu überzeugen, dass sie Tiere kastrieren lassen. Deshalb geben wir auch nur kastrierte Tiere an neue Besitzer, weil wir verhindern wollen, dass diese sich weiter fortpflanzen und neue Sorgenkinder produzieren. --- --- ## Posts - Published: 2025-06-01 - Modified: 2025-04-25 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/kisag-stabmixer-vs-gastro-standards-echter-praxis-vergleich-2025/ - Categories: Uncategorized Der Kisag Stabmixer mit seinen beeindruckenden 17. 000 Umdrehungen pro Minute und einem 550-Watt-Motor setzt neue Massstäbe in professionellen Küchen. Tatsächlich kann dieses Kraftpaket bis zu 200 Liter Lebensmittel verarbeiten - eine Kapazität, die selbst erfahrene Küchenprofis aufhorchen lässt. Darüber hinaus steht die Kisag AG seit 1945 für Qualität in der Gastroküche. Mit seiner komplett aus Edelstahl gefertigten Konstruktion und der Möglichkeit eines 15-minütigen Dauerbetriebs wurde der Stabmixer speziell für die anspruchsvollen Anforderungen von Grossküchen entwickelt. In diesem Praxisvergleich testen wir, wie sich der Kisag Stabmixer gegen etablierte Gastro-Standards behauptet und ob er seinem Ruf als zuverlässiger Küchenhelfer gerecht wird. Besonders interessant: Die nahtlose Konstruktion verspricht nicht nur maximale Hygiene, sondern auch eine besonders einfache Reinigung. Kisag Stabmixer 8210 im Überblick: Technische Daten und Zielgruppe Bei der technischen Betrachtung des Kisag Stabmixer 8210 fallen zunächst die beeindruckenden Leistungsdaten auf, die dieses Gerät zu einem echten Kraftpaket in der Profiküche machen. Leistung: 550 Watt Motor mit 17. 000 U/Min Im Herzen des Kisag 8210 arbeitet ein leistungsstarker 550-Watt-Motor, der mit einer Drehzahl von bis zu 17. 000 Umdrehungen pro Minute aufwarten kann. Diese Kraftentfaltung ermöglicht ein gründliches und gleichmässiges Pürieren ohne grobe Stücke - selbst bei harten Zutaten. Besonders bemerkenswert ist die Flexibilität der zwei Geschwindigkeitsstufen mit 17. 000 und 14. 000 Umdrehungen pro Minute, die je nach Anwendungsgebiet optimal eingestellt werden können. Der Motor ist für einen Dauerbetrieb von bis zu 15 Minuten ausgelegt - ein entscheidender Vorteil in Grossküchen, wo oft grosse Mengen in einem Arbeitsgang verarbeitet werden müssen. Dank dieser Ausdauer kann der Stabmixer problemlos bis zu 200 Liter in einem Durchgang verarbeiten - ein Wert, der deutlich über dem liegt, was handelsübliche Geräte leisten können. Die ultrascharfen und langlebigen Edelstahlklingen des Kisag Stabmixers bewältigen mühelos verschiedenste Lebensmittel - von Karotten über Nüsse bis hin zu Zwiebeln und sogar Fleisch. Dadurch eignet sich das Gerät für vielseitige Einsatzmöglichkeiten wie Mixen, Pürieren und sogar zum Aufschlagen von Sahne oder zur Herstellung von Mayonnaise. Eintauchtiefe und Gewicht: 50 cm bei 4 kg Mit einer Eintauchtiefe von 50 Zentimetern erreicht der Kisag Stabmixer selbst den Boden grosser Gastro-Behälter mühelos. Diese beachtliche Länge ermöglicht es, auch in tiefen Töpfen und Kesseln zu arbeiten, wie sie in professionellen Küchen üblich sind. Das Gewicht von 4 Kilogramm sorgt für die nötige Stabilität beim Mixen grosser Mengen, ohne dass das Gerät dabei zu schwer für den täglichen Einsatz wird. Zusätzlichen Komfort bietet das 4 Meter lange Stromkabel, das ausreichend Bewegungsfreiheit in der Küche gewährleistet. Ein praktischer Wandhalter ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten, sodass der Stabmixer jederzeit griffbereit und platzsparend aufbewahrt werden kann. Ein wesentliches Merkmal des Kisag 8210 ist die durchdachte Konstruktion: Stab, Fuss und Messer bestehen komplett aus Edelstahl, wobei Stab und Fuss aus einem Stück gefertigt sind. Diese nahtlose Konstruktion verhindert, dass sich Speisereste festsetzen können und gewährleistet maximale Hygiene - ein entscheidender Vorteil in professionellen Küchen, wo Sauberkeit oberste Priorität hat. Zielgruppe: Profiköche, Grossküchen, Catering Der Kisag Stabmixer 8210 richtet sich eindeutig an Profis. Die Kombination aus hoher Leistung, Verarbeitungskapazität und Robustheit... --- - Published: 2025-02-19 - Modified: 2025-02-24 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/thomas-gansch-die-blasmusik-supergroup-ein-explosiver-sound-aus-tradition-und-innovation/ - Categories: Uncategorized Während in Österreich hunderttausende aktive Musiker die Blasmusik-Tradition pflegen, hat Thomas Gansch diese Kunstform grundlegend neu definiert. Der am 31. Dezember 1975 in St. Pölten geborene Trompeter verwandelte das oft militärisch geprägte Image der Blasmusik in eine lebendige, gemeinschaftsorientierte Musikform. Tatsächlich vereint seine Blasmusik Supergroup heute Virtuosen aus renommierten Ensembles wie Mnozil Brass, den Egerländer Musikanten und den Wiener Philharmonikern. Dabei verschmelzen traditionelle Klänge mit zeitgenössischen Einflüssen zu einem einzigartigen Erlebnis, das am 22. Februar 2025 in der Tonhalle Zürich mit Tributen an Hollywood-Komponisten wie John Williams und Ennio Morricone zu erleben sein wird. Die Geschichte hinter der Blasmusik Supergroup Wie alles begann Die musikalische Reise der Blasmusik Supergroup begann als Kindheitstraum in einer Blasmusikfamilie. Seit drei Jahrzehnten teilten Thomas Gansch und sein Bruder die Vision, die besten Musiker der Szene zu vereinen. Diese Idee wurzelte in ihrer frühen Prägung durch ihren Vater, der ihnen die besondere Ära der tschechischen Blasmusik nahebrachte - eine Musik, die sich durch ihre sinfonische, fast orchestrale Grösse auszeichnete. Thomas Gansch entwickelte sich früh zu einem aussergewöhnlichen Talent. Bereits mit 15 Jahren begann er sein klassisches Trompetenstudium und wurde bald darauf als Substitut im Orchester der Staatsoper eingesetzt. Seine unkonventionelle Art und stilistische Flexibilität machten ihn zum "Enfant terrible" der Jazzszene. Von der Idee zur Realität Der entscheidende Moment kam im Juni 2021, als sich Thomas Gansch seinen lang gehegten Wunsch im Grossen Saal des Wiener Konzerthauses erfüllen konnte. Die Zusammenstellung der Gruppe folgte einem klaren Prinzip: "Das allerwichtigste ist mir das Menschliche. Ich mag mit Leuten spielen, mit denen ich mich gut verstehe und die sich untereinander gut verstehen". Der Auswahlprozess verlief erstaunlich reibungslos. Mit einer vorbereiteten "Short-List" im Kopf kontaktierte das Team die gewünschten Musiker, und bemerkenswert war, dass jeder Einzelne zusagte. Was ursprünglich als einmaliges Projekt geplant war, entwickelte sich aufgrund des überwältigenden Erfolgs zu etwas Grösserem. Darüber hinaus entstand für 2024 ein umfangreicher Tourplan, da das Repertoire stetig wuchs. Die Gruppe widmet sich besonders dem facettenreichen Repertoire des berühmten Tschechischen Zentralorchesters. Allerdings transformiert sie dabei, was einst als militärische Marschmusik für propagandistische Zwecke komponiert wurde, in ein völlig neues musikalisches Erlebnis. Diese Neuinterpretation spiegelt Ganschs Fähigkeit wider, musikalische Traditionen zeitgemäss zu interpretieren. Thomas Gansch: Der Innovator der Blasmusik Musikalischer Werdegang Als jüngstes Kind einer Musikerfamilie erhielt Thomas Gansch seine erste musikalische Prägung von seinem Vater Johann Gansch, einem Blasmusik-Kapellmeister und Komponisten. Zunächst begann er mit 15 Jahren sein Studium an der Musikhochschule in Wien, wo er sechs Jahre lang bei zwei verschiedenen Lehrern klassische Trompete studierte. Darüber hinaus markierte das Jahr 1997 einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Karriere. Nach zahlreichen Aushilfstätigkeiten in Wiener Opernhäusern und klassischen Orchestern entschied er sich, seinen eigenen künstlerischen Weg zu gehen. Infolgedessen gründete er 1992 das Ensemble Mnozil Brass und später im Jahr 2000 seine Band Gansch & Roses. Einfluss auf die moderne Blasmusik Seine innovative Herangehensweise zeigt sich besonders in seiner Lehrtätigkeit an der Privatuniversität JAM MUSIC LAB. Hier vertritt er eine moderne Philosophie der Musikausbildung: Technische Perfektion verbunden mit künstlerischer Freiheit Stilistische Vielfalt von... --- - Published: 2023-09-10 - Modified: 2023-09-26 - URL: https://do-vento-do-mar.ch/effektive-mikroorganismen-sind-sie-wirklich-wirkungsvoll/ - Categories: Uncategorized Handelsübliche Mixturen aus verschiedenen anaeroben und aeroben Stoffen werden in der Lebensmittelbranche als "Effektive Mikroorganismen" oder kurz EM bezeichnet. Diese Mikroorganismen fördern positiv die Vergärung von organischen Reststoffen zu fermentiertem Dünger, bekannt als Bokashi (ein japanischer Begriff). Dabei helfen sie bei der Kompostherstellung, verhindern jedoch die Bildung von Faulgasen und dem Wachstum von Schimmelpilzen. "Effektive Mikroorganismen" ist eine eingetragene Marke der EM Research Organisation, Inc. , die ihren Standort in Uruma, Okinawa, Japan hat. (https://pixabay. com/photos/green-waste-compost-compost-bin-513609/) Das Geschäftsmodell im Detail In den 1980er Jahren wurde diese Marke von Teruo Higa, einem japanischen Gartenbauprofessor, ins Leben gerufen. Higa vertrat die Ansicht, dass Mikroben im Boden in opportunistische, positive (aufbauende) und negative (abbauende) Kategorien unterteilt werden können. Durch Zugabe einer geringen Menge aufbauender Mikroorganismen könnte man ein insgesamt gesundes Bodenumfeld schaffen. Hierdurch würden die im Boden vorhandenen Nährstoffe effizienter nutzbar gemacht. Jedoch gibt es bislang keine schlüssigen Beweise für Higas Hypothese. Produkte, die als "Effektive Mikroorganismen" oder "EM" vermarktet werden, sind vielfältig Einige sind Mikrobenmischungen in nicht näher definierten Nährmedien, während andere bereits aktivierte Fertigprodukte sind. Eine spezielle Mikrobenmischung namens EM-1 wird von der EM Research Organization Inc. in Japan vertrieben. Die Produkte enthalten diverse Organismen, die üblicherweise in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem Milchsäurebakterien, die die Milchsäuregärung anregen, wie Rhodopseudomonas palustris und Lactobacillus casei, sowie Hefen. Typischerweise hat die Nährlösung einen pH-Wert zwischen 3,5 und 3,8. Anwendungsgebiete von Effektiven Mikroorganismen Der Stammlösung EM-1 wird eine zuckerhaltige Melasse beigefügt und dann der Boden- oder Güllemischung zugegeben. Dieses Gemisch wird bei Temperaturen von etwa 25 bis 45°C anaerob für sieben Tage bebrütet. Die resultierende Lösung kann dann auf Pflanzen gesprüht, in den Boden eingebracht oder mit organischen Abfällen kombiniert und dann kompostiert werden. Zusätzliche Informationen und Produkte sind auf der Webseite https://www. em-schweiz. ch/ verfügbar. (https://www. facebook. com/photo/? fbid=950670942999124&set=a. 758427742223446&locale=de_DE) Viele Vorteile, aber auch Kritik Trotz der Vorteile gibt es Skepsis bezüglich der Wirkungsweise effektiver Mikroorganismen. Hauptkritikpunkte sind die mangelnde wissenschaftliche Datenlage und die nicht ausreichend fundierten Thesen. Einige Studien haben sogar gezeigt, dass die vorteilhaften Effekte nicht direkt von EM-Organismen, sondern von dem nährstoffreichen Medium stammen. Higa selbst räumt ein, dass die Kritik bezüglich fehlender wissenschaftlicher Studien berechtigt ist, was auf die komplexe Reproduzierbarkeit des Mediums zurückzuführen ist. Darüber hinaus konnten agrarwissenschaftliche Versuche nicht konsequent den versprochenen Effekt der Effektiven Mikroorganismen nachweisen. Sie sind also kein Wundermittel, dennoch erscheinen sie in vielen Bereichen nützlich zu sein. --- ---